Peter Asch: Essen, was gesund macht – Wie unsere Ernährung durch das Wissen der traditionellen chinesischen Medizin bekömmlicher wird

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Haben Sie sich schon einmal Gedanken über Ihre Ernährung gemacht? Wahrscheinlich – und wahrscheinlich immer nur dann, wenn Ihnen die Schweinshaxe schwer im Magen liegt und Sie mit der Verdauung des Schokoladenmousses, der so lecker war, zu kämpfen haben. Wahrscheinlich fiel Ihnen an diesem Abend sogar das Einschlafen schwer.

TCM aus der Küche

Auch Peter Asch hat sich als Sternekoch zum Gesundheitskoch weiterbilden lassen und sich mit den Ernährungstipps der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) näher beschäftigt. Er geht dabei nicht nur auf die einzelnen Heilkräuter ein, sondern gibt dem geneigten Leser auch gleich eine Vielzahl von Rezepten an die Hand. Dabei nimmt Asch nicht 1:1 die chinesischen Rezepte und überträgt sie ins Deutsche, sondern wandelt die Rezepte so, dass sie auch einem europäischem Gaumen Genuss bereiten können. Die Küche der TCM zeichnet sich dabei nicht nur durch eine Vielzahl von Gewürzen aus, sondern auch durch so Zutaten wie Ruhe und Gelassenheit. Jedoch ist es nicht nur ein Unterschied der Zubereitungsart und der Auswahl der Zutaten; letztlich ist es auch eine Art Achtsamkeitstraining und eine ganz andere Form der Essensaufnahme. Man isst mit allen Sinnen und erlebt die Nahrungsaufnahme anders. Man erlebt sie nicht länger als eine zeitraubende Tätigkeit, sondern nimmt zum Beispiel das Frühstück als warme Mahlzeit und einen gelungenen Start in den Tag wahr.

Ein Sternekoch der bekömmlichen Küche

Peter Asch geht in seinem Buch auf seine individuellen Eindrücke im Umgang mit der Ernährung in der TCM ein. Dabei leistet er als Koch natürlich weit mehr als das klassische “schmeckt gut”, “war bekömmlich”. Er ordnet die einzelnen Zutaten, die von unserer traditionellen Küche abweichen, ein. Er gibt Informationen über Inhaltsstoffe und Wirkung und lässt den Leser seines recht ungewöhnlichen Kochbuchs nicht verwirrt zurück, sondern gibt ihm Rezeptideen und Vorschläge an die Hand.

Ein besonderes Kochbuch

Wer diese Rezension bisher gelesen hat, denkt nun vielleicht es wäre ein gewöhnliches Kochbuch, dass so wie viele andere einfach zu gesunder Ernährung aufruft. Doch dieses Kochbuch ist nicht nur Kochbuch, sondern auch Medizin-Buch. Denn Peter Asch erfüllte sich mit diesem Brückenschlag mehr als den Traum Sternekoch zu werden. Er wollte seine Gäste nicht nur begeistern, sondern auch erleichtern. TCM in der Ernährung: das ist nicht nur gesund, sondern auch noch lecker, so seine Überzeugung. Peter Asch ist derzeit der einzige Koch im deutschsprachigen Raum, der die Heilkraft der chinesischen Heilpflanzen direkt in der Küche anwendet und durch sie klassische, ja traditionelle Gerichte wie Schweinsbraten und Kaiserschmarrn bekömmlicher macht. 

Eine winzige Zauberzutat

Nur durch die Beigabe von Zimtbaumrinde, Geißblattblüte hilft er dem Körper dabei die anderen Inhaltsstoffe besser zu verarbeiten. Seine Anwendungen und Rezepte entstammen dabei nicht der Phantasie des Autors, sondern jahrelanger Erfahrung und Erprobung. Er selbst hat sie ausprobiert und an Patienten getestet. Seine Rezepte sind so, wie die winzige Zauberzutat, die Asterix und Obelix ihre Stärke verleiht.

Über den Autor

Peter Asch arbeitete viele Jahre als Koch in bekannten Gourmet-Restaurants. Seit 2003 beschäftigt er sich intensiv mit chinesischen Heilpflanzen. Er verbrachte längere Zeit in China und wurde von einem Arzt für TCM ausgebildet. Heute leitet er die Küche der Silima-Klinik am Chiemsee, die Schulmedizin und TCM miteinander verbindet – hier gibt es keine Schonkost, Diabeteskost oder leichte Vollkost, hier gibt es nur bekömmliches Essen für alle Patienten. Er gibt Kochkurse und veranstaltet Koch- und Gesundheitsreisen. Mehr unter: www.peter-asch.de.

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