“Was Lebenskünstler richtig machen: Von Achtsamkeit bis Zufriedenheit” von Harald Görlich

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Wären auch Sie gerne einer von diesen Lebenskünstlern, die sich eigentlich von nichts erschüttern lassen? Wären Sie gerne zufriedener, selbstsicherer oder einfach nur anders als Sie es sind?

Der Autor

Harald Görlich ist Direktor eines Lehrerseminars für Gymnasien und Berufsschulen. Außerdem ist er Lehrbeauftragter an der Zeppelin Universität Friedrichshafen. Er ist darüber hinaus systemischer Coach mit Schwerpunkt Gesundheit, Trainer für autogenes Training und progressive Muskelrelaxation (PMR). Als Mediator arbeitet er außerdem.

Vom ABC der Lebenskünstler 

Harald Görlich hat sich als Autor mit dem Thema der Lebenskünstler beschäftigt. Entstanden ist dabei das ABC der Lebenskünstler oder konkreter Kapitel über A – wie Achtsamkeit, B – wie Burnout, C – wie Courage über M – wie Motivation, N – wie Narzissmus und O – wie Oxytocin bis hin zu Y – wie Yoga und Z – wie Zufriedenheit. Das alles und noch viel mehr findet sich in diesem 316 Seiten starken Buch, das heißt eigentlich sind es nur 313 Seiten und drei Seiten Raum für Ihre Notizen. Die Kapitel sind dabei gut einzeln lesbar und nahezu jeder Buchstabe des Alphabets findet Anwendung.

Ein Vorwort, das zum Nachdenken anregt 

Nach einem kurzen Geleitwort von Prof. Dr. Jörg Fengler, emeritierter Professor der Psychologie der Universität zu Köln mit den Arbeitsschwerpunkten klinische und pädagogische Psychologie, einem Dank des Autors sowie dem hier bereits vorgestellten Inhaltsverzeichnis geht es zunächst mit einer Einleitung los. Dieses soll als Vorbemerkung provozieren und die Gedanken des Lesers auf das Kommende kanalisieren. Er ist dabei ziemlich provokativ und macht darauf aufmerksam, dass jede Form von Veränderung Bewusstsein braucht. Dann erst beginnt er mit dem, was ihm eigentlich wichtig ist, ein gesundes Ich-Bewusstsein. 

A – wie Achtsamkeit ist wie B – wie Burnout 

Die Kapitel scheinen alle dem gleichen Schema zu folgen. Zunächst erzählt der Autor eine Geschichte darüber, was ihm der einzelne Begriff bedeutet. Dann stellt er Tatsachen, Reflexionen und Anregungen hinzu, wie der Leser diesen Begriff selbst in seinem Leben willkommen heißen kann. Zum Abschluss des Kapitels stellt er schließlich noch ein Witzchen, ein Aphorismus oder sonst einen klugen Spruch ans Ende des Kapitels.   

Auch das Kapitel B – wie Burnout scheint diesem Schema zu folgen. Es ist exakt gleich aufgebaut und doch erscheint es bei näherer Betrachtung noch tiefer strukturiert. Dabei zeigt sich jedoch, ins Besondere durch die klare Struktur, die Bedeutung des Themas. Was bedeuten Begriffe wie “Achtsamkeit”, “Burnout” oder auch “Courage”? Für jeden bedeutet diese Beschäftigung mit dem Thema etwas anderes und genau darum geht es in diesem Buch. Sich mit diesem Thema zu beschäftigen ist also ein wichtiger Wegweiser auf dem Weg zu mehr Zufriedenheit. 

Fazit

Harald Görlich geleitet den Leser durch eine Reise durch das Alphabet und hin zu mehr Zufriedenheit im Leben. In wie weit man selbst nur bestimmte Kapitel oder Reiseabschnitte besucht, bleibt dabei jedem selbst zu überlassen. Dieses Buch ist für all jene, die auf der Suche nach sich selbst noch immer nicht fündig wurden und die eigentlich nicht nur sich selbst suchen sondern auch einen Ausgleich zu dem was sie bisher erlebt haben. Dieses Buch ist keine Alternative zu einer Therapie, kann jedoch ein Coaching sinnvoll begleiten oder ihm voraus gehen.  

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